Jacques Rancière

Béla Tarr. Die Zeit danach

Aus dem Französischen von Julian Radlmaier

Von Herbstalmanach (1984) bis Das Turiner Pferd (2011) haben die Filme Béla Tarrs das Scheitern des sozialistischen Versprechens begleitet. Doch die Zeit danach ist nicht die gleichförmige und zermürbende Zeit derer, die an nichts mehr glauben. Es ist die Zeit, in der man sich weniger für die Geschichten, ihre Erfolge und ihr Scheitern interessiert, als für das sinnliche Gewebe, aus dem diese geformt werden.

Rezension:

» Lennart Laberenz in Der Freitag vom 19.02.2014

» Hans Helmut Prinzler in seinem Blog vom 15.03.2013

Jacques Rancière ist emeritierter Professor für Philosophie in Paris. Zuletzt sind von ihm auf Deutsch erschienen: Der emanzipierte Zuschauer (2010), Spielräume des Kinos (2012) sowie Aisthesis. Vierzehn Szenen (2013).

Inhaltsverzeichnis

1. Die Zeit danach

7

2. Familiengeschichten

17

3. Das Reich des Regens

35

4. Betrüger, Idioten und Verrückte

49

5. Der geschlossene Kreis ist oðen

79

Filmografie

103