Vorschau

    Erscheint Herbst 2018

    • „Am Tag der Krise“ bezeichnet eine Untersuchungsweise. Es ist der Name eines methodischen Programms. „Der Tag der Krise“ bezeichnet nicht das Thema und nicht der Gegenstand, sondern die Perspektive des Nachdenkens. Es heißt, von der Krise her und auf die Krise hin zu denken.
    • Band 1: Versuchungen durch Natur, Kultur und Imagination
      Mit seinem vielseitigen Werk, das von Kunst- und Literaturtheorie über Philosophie, Soziologie und Religionswissenschaft bis hin zur Biologie und Mineralogie reicht, hat Roger Caillois (1913–1978) die Grenzen etablierter Disziplinen radikal in Frage gestellt.
    • Rebellion, transgression, and scandals are the normal conditions of ‘68. According to recent historiography, however, the revolutionary promise of the student revolts was short-lived: The process of stabilization and the decline of political energies in the 1980s followed the utopian phase of 1968/69. Yet one promise of the politicized era appeared to persist through this history of decline: the idea of transgression.
    • Enjoyment appears as purely private matter, but this is by far not the case. Ever since Aristotle the philosophical social critique is tormented by the question, whether the libidinal tendencies of human subjects allow the construction of a just political-economic order.
    • Mit Rückgriff auf Deleuze, Guattari, Simondon und eine Reihe anderer Denker entwickelt die französische Philosophin Anne Sauvagnargues eine Philosophie der Kunst, eine „Ethologie“, die sich auf der Ebene von Zeichen und Affekten bewegt.
    • Die Dialoge zwischen der Journalistin Claire Parnet und Gilles Deleuze gewähren einen besonderen Zugang zu Deleuzes Denken. Sie laden dazu ein, Deleuzes Denk- und Arbeitsprozess selbst als Prozess des Werdens von Vielheiten zu erfahren.
    • Erscheint Frühjahr 2019

    • Band 2: Spiel/Raum/Kunst/Theorie
      Wettkampf, Zufall, Nachahmung und Rausch: Caillois’ Einteilung der Spiele in die Kategorien âgon, alea, mimicry und ilinx erweist sich auch im Hinblick auf seinen eigenen, ausgesprochen spielerischen Zugang zu Wissenschaft, Kunst und Philosophie als tragfähig.
    • In dieser kurzen Abhandlung, die erstmals 1838 erschienen ist, entwickelt Félix Ravaisson eine Theorie der Gewohnheit, die nicht nur die idealistische Philosophie des 19. Jahrhunderts, sondern auch Phänomenologie und Poststrukturalismus im 20. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst hat.
    • Die Beiträge des Bandes widmen sich Kafkas notorisch rätselhafter Parabel „Vor dem Gesetz“, um aus unterschiedlichen Perspektiven die Fragen nach der Beziehung von Gesetz, Freiheit, Sprache, Fiktion und Leben zu diskutieren.