Vorschau

    Erscheint Herbst 2017

    • In dieser kurzen Abhandlung, die erstmals 1838 erschienen ist, entwickelt Félix Ravaisson eine Theorie der Gewohnheit, die nicht nur die idealistische Philosophie des 19. Jahrhunderts, sondern auch Phänomenologie und Poststrukturalismus im 20. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst hat.
    • Erscheint Frühjahr 2018

    • Die Beiträge des Bandes widmen sich Kafkas notorisch rätselhafter Parabel „Vor dem Gesetz“, um aus unterschiedlichen Perspektiven die Fragen nach der Beziehung von Gesetz, Freiheit, Sprache, Fiktion und Leben zu diskutieren.
    • Die Dialoge zwischen der Journalistin Claire Parnet und Gilles Deleuze gewähren einen besonderen Zugang zu Deleuzes Denken. Sie laden dazu ein, Deleuzes Denk- und Arbeitsprozess selbst als Prozess des Werdens von Vielheiten zu erfahren.
    • Band 1: Versuchungen durch Natur, Kultur und Imagination
      Mit seinem vielseitigen Werk, das von Kunst- und Literaturtheorie über Philosophie, Soziologie und Religionswissenschaft bis hin zur Biologie und Mineralogie reicht, hat Roger Caillois (1913–1978) die Grenzen etablierter Disziplinen radikal in Frage gestellt.
    • Band 2: Spiel/Raum/Kunst/Theorie
      Wettkampf, Zufall, Nachahmung und Rausch: Caillois’ Einteilung der Spiele in die Kategorien âgon, alea, mimicry und ilinx erweist sich auch im Hinblick auf seinen eigenen, ausgesprochen spielerischen Zugang zu Wissenschaft, Kunst und Philosophie als tragfähig.
    • Baxstrom and Meyers examine how violence and an unmarked, stubbornly persistent conception of “nature” weave into the fabric of the human in the recent work of three important filmmakers.
    • Kurz nach seiner Ernennung zum Senatspräsidenten am Oberlandesgericht Dresden 1893 erleidet Daniel Paul Schreber einen psychotischen Zusammenbruch. Zehn Jahre später erscheinen seine Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken, die zur Vorlage von Sigmund Freuds berühmter Abhandlung über die Paranoia werden.
    • Enjoyment appears as purely private matter, but this is by far not the case. Ever since Aristotle the philosophical social critique is tormented by the question, whether the libidinal tendencies of human subjects allow the construction of a just political-economic order.