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    Release Date: Fall 2019

    • Mit Rückgriff auf Deleuze, Guattari, Simondon und eine Reihe anderer Denker entwickelt die französische Philosophin Anne Sauvagnargues eine Philosophie der Kunst, eine „Ethologie“, die sich auf der Ebene von Zeichen und Affekten bewegt.
    • Bei keinem Autor sind die Hoffnungen über die politischen Möglichkeiten einer schwulen Subjektivität und Gemeinschaft größer und die Analyse ihres Scheiterns erbarmungsloser gewesen als bei dem französischen Theoretiker, Aktivisten und Schriftsteller Guy Hocquenghem.
    • Ludger Schwarte untersucht in seinem neuen Buch, was wir durch und in Farbe lernen. Er geht von der Hypothese aus, dass Malerei dem auf der Spur ist, was wir nur aufgrund gestalteter Farbigkeit sehen, imaginieren, denken können.
    • Anerkennungs- und Ausgrenzungskonflikte haben Konjunktur und affizieren das Theater als Schauplatz gesellschaftlicher Interaktion nachhaltig. In ihrer doppelten Funktion als ästhetischer und sozialer Raum sind theatrale Formate par excellence geeignet, Konflikt- und Eskalationsdynamiken zu simulieren.
    • In dieser kurzen Abhandlung, die erstmals 1838 erschienen ist, entwickelt Félix Ravaisson eine Theorie der Gewohnheit, die nicht nur die idealistische Philosophie des 19. Jahrhunderts, sondern auch Phänomenologie und Poststrukturalismus im 20. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst hat.
    • Désœuvrement, variously translated as unworking or inoperativity is a notion that haunts contemporary political theory and practice. This collection of essays is dedicated to unworking in its various political, aesthetic and philosophical guises.
    • Band 2: Spiel/Raum/Kunst/Theorie
      Wettkampf, Zufall, Nachahmung und Rausch: Caillois’ Einteilung der Spiele in die Kategorien âgon, alea, mimicry und ilinx erweist sich auch im Hinblick auf seinen eigenen, ausgesprochen spielerischen Zugang zu Wissenschaft, Kunst und Philosophie als tragfähig.
    • Friedrich Schlegels irritierende Bemerkung, dass die „Idee der Poesie ihre Individualität in der Gestalt der Prosa gefunden” habe, stellt den Ausgangspunkt für Jörg Kreienbrocks Studie über das Medium moderner, d.h. post-romantischer Dichtung dar.